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watermaps/infra/opentofu/README.md
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# Watermaps auf Hetzner Cloud
Diese OpenTofu-Konfiguration erstellt einen einzelnen Ubuntu-24.04-Server mit
fester IPv4-Adresse, vorgeschalteter Hetzner-Firewall und einem persistenten
ext4-Volume für die Routingdaten von Deutschland und den Niederlanden.
Kartenkacheln, DNS-Einträge und Anwendungsdeployment sind bewusst nicht Teil
dieses Infrastrukturmoduls.
## Konfiguration
Die lokale Datei `terraform.tfvars` ist bereits angelegt und wird durch die
lokale `.gitignore` ausgeschlossen. Vor dem ersten Plan müssen dort mindestens
folgende Werte ersetzt werden:
- `hcloud_token`: Read/Write-API-Token des richtigen Hetzner-Cloud-Projekts
- `ssh_public_key`: vollständiger Inhalt des öffentlichen SSH-Schlüssels
- `admin_cidrs`: öffentliche Administrator-IP mit `/32` beziehungsweise ein
bewusst gewähltes Netz
`terraform.tfvars.example` bleibt als geheimnisfreie Vorlage versioniert.
Da `terraform.tfvars` den Token im Klartext enthält, sollte sie nur für den
lokalen Benutzer lesbar sein:
```sh
chmod 600 terraform.tfvars
```
Auch `terraform.tfstate` bleibt lokal und wird nicht nach Git oder auf den
Anwendungsserver übertragen. Nach dem ersten Apply sollte die State-Datei
verschlüsselt gesichert werden, weil OpenTofu sie für spätere Änderungen an
denselben Ressourcen benötigt.
## Infrastruktur erzeugen
```sh
cd infra/opentofu
tofu init
tofu fmt -check
tofu validate
tofu plan -out=watermaps.tfplan
tofu apply watermaps.tfplan
```
Die feste IPv4-Adresse und den erforderlichen manuellen DNS-Eintrag zeigt
OpenTofu anschließend an:
```sh
tofu output server_ipv4
tofu output dns_a_record
tofu output ssh_command
```
Der A-Record `watermaps.incoso.eu` kann direkt nach dem Apply auf
`server_ipv4` gesetzt werden. Das eigentliche SSL-Livegehen erfolgt erst durch
das separate Deployment-Skript, nachdem DNS propagiert ist und die Routingdaten
bereitstehen.
## Auf dem Server
Cloud-init installiert Docker einschließlich Compose v2, `curl`, `jq` und
`rsync`. Der Benutzer `deploy` erhält Zugriff per SSH und auf Docker. Das
persistente Volume wird nach dem Anhängen unter `/srv/watermaps-data` gemountet
und enthält die vom Produktions-Stack verwendeten Verzeichnisse `geofabrik`,
`local` und `certbot`. Ein systemd-Drop-in lässt Docker bei jedem Start auf den
erfolgreichen Volume-Mount warten, bevor bestehende Container neu gestartet
werden.
Der Status des ersten Starts lässt sich so prüfen:
```sh
ssh deploy@"$(tofu output -raw server_ipv4)" \
"cloud-init status --wait && systemctl status watermaps-volume-setup --no-pager"
```