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BuTzZ
2026-07-28 14:36:47 +02:00
parent b98ec8bc6f
commit 593dbd5f85
42 changed files with 2405 additions and 283 deletions
+64 -21
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@@ -1,9 +1,10 @@
# Watermaps-Produktion
Dieser Stack hostet die Watermaps-App und die lokalen Fahrrouten für
Deutschland und die Niederlande. Die sichtbaren Kartenkacheln bleiben externe
Dienste. Öffentlich gebunden werden ausschließlich TCP 80 und 443; die
Watermaps-App ist nur im internen Docker-Netz erreichbar.
Dieser Stack hostet die Watermaps-App, die lokalen Fahrrouten sowie eine
persistente PostGIS-Datenbank für Häfen, Schleusen, Brücken und Kontaktdaten in
Deutschland und den Niederlanden. Die sichtbaren Kartenkacheln bleiben externe
Dienste. Öffentlich gebunden werden ausschließlich TCP 80 und 443; App und
PostGIS sind nur im internen Docker-Netz erreichbar.
## Konfiguration
@@ -12,11 +13,19 @@ cp deploy/.env.production.example deploy/.env.production
editor deploy/.env.production
```
Mindestens `WATERMAPS_ACME_EMAIL` muss angepasst werden. Außerdem müssen
`WATERMAPS_REGISTRY` und `WATERMAPS_REGISTRY_OWNER` auf die Gitea Container
Registry zeigen. Der Hetzner-API-Token gehört **nicht** in diese Datei. Er
bleibt lokal in der ignorierten Datei `infra/opentofu/terraform.tfvars`
(alternativ kann der Provider `TF_VAR_hcloud_token` lesen).
Mindestens `WATERMAPS_ACME_EMAIL` und `WATERMAPS_POSTGRES_PASSWORD` müssen
angepasst werden. Für das Datenbankpasswort eignet sich ein URL-unabhängiges
Hex-Secret:
```bash
openssl rand -hex 32
```
Außerdem müssen `WATERMAPS_REGISTRY` und `WATERMAPS_REGISTRY_OWNER` auf die
Gitea Container Registry zeigen. Der Hetzner-API-Token gehört **nicht** in
diese Datei. Er bleibt lokal in der ignorierten Datei
`infra/opentofu/terraform.tfvars` (alternativ kann der Provider
`TF_VAR_hcloud_token` lesen).
Die private SSH-Keydatei wird ebenfalls nicht gespeichert. Sie kann beim
Deployment mit `--identity` oder über `WATERMAPS_SSH_KEY` angegeben werden.
@@ -53,8 +62,8 @@ werden nur Tests ausgeführt; Registry-Secrets werden dabei nicht verwendet.
Nach einem erfolgreichen Image-Build liest das Skript standardmäßig den
OpenTofu-Output `server_ipv4`. Es erlaubt ausschließlich einen sauberen,
vollständig committeten Git-Stand und überträgt nur den kleinen Ordner
`deploy/`, nicht den Anwendungsquellcode. Die Image-Tags entsprechen exakt
`git rev-parse HEAD`.
`deploy/` sowie das kanonische `database/schema.sql`, nicht den
Anwendungsquellcode. Die Image-Tags entsprechen exakt `git rev-parse HEAD`.
Ist die Registry privat, werden einmalig beziehungsweise nach Tokenwechsel
lokale Pull-Zugangsdaten mitgegeben:
@@ -78,20 +87,36 @@ Anmeldung gültig ist:
--identity ~/.ssh/watermaps_hetzner_ed25519
```
Das Serverskript lädt App, Routingdaten-Builder, Nginx und Certbot mit
`docker compose pull`. Die beiden commitgenauen Gitea-Tags werden anschließend
in ihre unveränderlichen Registry-Digests aufgelöst. Erst danach werden die
Container mit `--no-build` gestartet. Der Produktionsserver benötigt deshalb
weder Git noch Node/npm oder den Quellcode.
Das Serverskript lädt App, den kombinierten Routing-/Feature-Daten-Builder,
PostGIS, Nginx und Certbot mit `docker compose pull`. Die beiden commitgenauen
Gitea-Tags werden anschließend in ihre unveränderlichen Registry-Digests
aufgelöst. Erst danach werden die Container mit `--no-build` gestartet. Der
Produktionsserver benötigt deshalb weder Git noch Node/npm oder den Quellcode.
Der erste Datenaufbau lädt die Geofabrik-Extrakte für Deutschland und die
Niederlande herunter und kann entsprechend der Serverleistung längere Zeit
dauern. Der produktive Index liegt auf dem Server unter:
Niederlande, baut den Fahrroutenindex und importiert daraus die
`marine_features`. Je nach Serverleistung kann dies längere Zeit dauern.
App und Nginx werden beim ersten Release erst gestartet, wenn sowohl der
Routingindex als auch ein nicht leerer, zur PBF-Prüfsumme passender Bestand an
Häfen, Schleusen und Brücken geprüft wurde. Ein HTTP-Healthcheck allein kann
damit keine leere Ereignisdatenbank freigeben.
Die produktiven Daten liegen auf dem persistenten Servervolume:
```text
/srv/watermaps-data/local/germany-netherlands-fairways.json
/srv/watermaps-data/local/.marine-features.ready
/srv/watermaps-data/postgres/
/srv/watermaps-data/tmp/
```
PostGIS veröffentlicht keinen Host-Port. Die App verbindet sich im privaten
Compose-Netz; das Passwort wird separat über `PGPASSWORD` übergeben und muss
nicht URL-kodiert in `DATABASE_URL` dupliziert werden. Auch die temporären,
potenziell mehrere Gigabyte großen Filter- und GeoJSON-Dateien des Imports
liegen unter `tmp/` auf diesem Volume und nicht im Docker-Overlay der
Rootdisk; nach jedem Importlauf werden sie entfernt.
Der Upload wartet zuerst auf SSH und den Abschluss von Cloud-init. Anschließend
startet und prüft er `watermaps-volume-setup.service`. Ohne tatsächlich unter
`/srv/watermaps-data` eingehängtes Volume wird kein Download gestartet, damit
@@ -108,7 +133,10 @@ HTTP-Anfragen erhalten 404.
Jedes erfolgreiche Release wird mit Commit-SHA und den aufgelösten
Image-Digests unter `/srv/watermaps-runtime/deployments/` gespeichert. Scheitert
ein Deployment nach dem Containerwechsel, startet `deploy.sh` automatisch das
vorherige Release und führt die Health- und Routentests erneut aus.
vorherige Release und führt die Health-, Routen- und Featuretests erneut aus.
Ein Rollback wechselt nur die unveränderlichen App-/Builder-Images. Die
persistente PostGIS-Datenbank bleibt erhalten; das Schema und der Import sind
aufwärtskompatibel und idempotent.
Das unmittelbar vorherige Release lässt sich auch manuell aktivieren:
@@ -153,11 +181,26 @@ HTTPS um.
`bootstrap-server.sh` installiert zwei systemd-Timer:
- `watermaps-route-update.timer`: täglich neue Deutschland- und
Niederlande-Daten; bei Build- oder Routentestfehler bleibt der vorherige
Index aktiv.
Niederlande-Daten. Der Fahrroutenindex wird atomar aktiviert. Der
Feature-Importer aktualisiert beide Länder per Upsert und entfernt
verschwundene Datensätze erst, nachdem beide Importe vollständig waren;
dabei werden ausschließlich OSM-Zeilen bereinigt. EuRIS- und
Website-Anreicherungen bleiben erhalten.
- `watermaps-certbot-renew.timer`: zweimal täglich Certbot-Prüfung mit
anschließendem Nginx-Reload.
Ein vollständiger manueller Feature-Neuimport lässt sich über die
Option `--force-marine` erzwingen:
```bash
/opt/watermaps/deploy/scripts/update-route-data.sh --force-marine
```
`WATERMAPS_REBUILD_MARINE_DATA=true` in `.env.production` erzwingt den
Neuimport stattdessen beim nächsten regulären Deployment. Der systemd-Dienst
hat bewusst kein Startzeitlimit, da Download, Indexbau und Import auf kleineren
Servern deutlich länger als 90 Sekunden dauern können.
Status und Logs:
```bash